Solarenergie

Aufgrund der teuren Kosten für Öl, Gas und Strom werden immer mehr Hausbesitzer aufmerksam auf die umweltschonende und frei zur Verfügung stehende Sonnenenergie. Die Sonne strahlt jährlich eine Energiemenge von 1.000 Kilowatt auf jeden Quadratmeter Erde in Deutschland. Ein Energiepotential, das für jeden nutzbar ist.

 

Thermische Nutzung - Warmwasser und Heizung:

Für die thermische Nutzung sind so genannte Solarkollektoren verantwortlich. Sie dienen der Warmwasserversorgung, indem sie die Sonnenenergie sammeln und die Wärme über eine Pumpe an die Wasserspeicher weitergeben. Größere Anlagen können auch die Heizkörper mit Warmwasser versorgen. Sobald die Solarenergie-Speicher leer sind, springt automatisch die Heizanlage an, so dass kein Hausbesitzer Angst vor der kalten Dusche haben muss. Durch die thermische Nutzung der Solaranlage kann der Einsatz fossiler Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle) auf über die Hälfte reduziert werden! Die Investition für Solarkollektoren hält sich auch in Grenzen: bereits für wenige tausend Euros wird das Warmwasser durch die Sonne erhitzt.

 

Elektrische Nutzung – Solarstrom durch Photovoltaik:

Über so genannte Solarmodule wird die einströmende Lichtenergie direkt in Strom umgewandelt. Den Prozess dieser Umwandlung nennt man auch Photovoltaik, die entsprechende Anlage Photovoltaikanlage, von "Photo" (Licht) und "Voltaik" (Spannung). Der solargenerierte Strom wird nach dem "Stromeinspeisegesetz" von 1991 direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wiederum wird von den Privathaushalten über einen eigenen Stromleser abgelesen und von den Versorgungsunternehmen pro Kilowattstunde sozusagen ‚abgekauft’.